Stiller Völkermord in Granada

Der Erzbischof von Granada,Javier Martinez,hat sich zur iberischen Reform des Abtreibegesetztes einer besonders absurden Argumentation bedient.
Bitte lesen Sie in der original Quelle der Predigt in arzobispodegranada.es , die Mitschrift der Messe vom 23.12.2009
Dort vergleicht der südspanische Bischof in seiner Homilie vom letzten Sonntag diese Reform mit der Hitler-Diktatur.
Und führt weiter das die Verbrechen die Hitler in den Konzentrationslagern begingen liess nicht so widerwärtig waren wie die Ausführung der Gesetzreform. Martinez gab auch zu verstehen das wenn die Frau abtreibt , und damit ein schutzloses Kind tötet ,hat der Man damit das absolute Recht den Körper seiner Frau zu misbrauchen.
Martinez hällt die Abtreibung für einen “stillen Völkermord” und glaubt das die Verabschiedung des Gesetzes zum Schwangerschaftsabbruch einen evolutionellen Rückschritt der Menschheit bedeutet.

Martinez wiederholt das , “das Töten eines schutzlosen Kindes durch die eigene Mutter wie ein Freibrief für den Mann zum Missbrauch derselben und Ihres Körpers darstellt , schon weil sie ja am Ende die Tragödie zu schlucken hat”.
Das Informationsbüro der südspanischen Bischöfe erklärt danach das der Satz von Martinez den Missbrauch der Frau an dem Kind und ihrem eigenen Körper deutlich machen wolle , das die Frau sich selbst und das Kind also wie ein Objekt behandelt und also in der Folge sich selbst das Recht aberkennt sich gegen den Missbrauch eines Mannes zu weigern der ihren Körper wie ein Objekt behandle , im selben Modus wie sie das ja mit sich und dem ungebohrenen Kind tut wenn sie eine Schwangerschaft abbricht.

Die Bischöfe wiederholen das ” wenn die Mutter dazu in der Lage ist , sich das Recht nimmt, ihr eigenes Kind zu töten habe der Mann genau das selbe Recht über ihren Körper frei zu verfügen und mit ihm zu tun was er wolle”.

Martinez versichert : “Schwache töten ist Sache der Feiglinge” und bezieht sich dabei auf das Mittelalter ” diese Epoche an die sich niemand zu errinern getraut weil sie politisch nicht korrekt sei” sagt er , in der es einen militärisch christlichen Orden gab in welchem die Ritter schwören mussten niemals gegen weniger als Zwei Feinde zu kämpfen weil es unwürdig ist gegen nichtchristen im Duell zu streiten.

Für einen Präleten ist die neue Lizens zum Töten nicht mehr als ein erster Schritt zum Verlust der Freiheit der Gesellschaft und das erste gravierende Zeichen welches zeigt das wir uns bereits in einer neue furchtbaren Diktatur befinden. Weiter sagt Martinez : “Es ist die Menschlichkeit die mit diesem stillen Völkermord weiche , zu dem man und einládt und er sich ausbreitet. Völkermord der bestimmten Profesionellen aufgezwungen wird wie eine Pflicht , die selbe Pflicht wie sie die Beamten in den Konzentrationslagern ausüben mussten”
Wenn gleich wir nicht wissen ob man seine Worte , wörtlich oder im übertragenden Sinne verstehen soll. Dazu ist der spanische Artikel einfach zu ungenau geschrieben was ein häufiges Problem in der spanischen Sprache darstellt und selbst unter Ihnen immer wieder dazu führt das man sich gegenseitig nicht beim Wort nehmen kann
Wie er das alles genau meint ist mir ,als auch der komentierenden Zeitung nicht klar . Selbst Wenn das Argument “Freibrief für den Mann” nur ein abschreckender Vergleich sein sollte und nicht als tatsächliches Folgerecht des Mannes verstanden würde, zeugt die reine Äusserung schon von unfassbarer gedanklicher Altheit die ich für ausgestorben hielt.
Seine Logik jedoch ist typisch für die spanische Konservative . Oft wurden Vergewaltigungsprozesse in Spanien zugunsten des angeklagten entschieden weil der Richter der Meinung war sie hätte mit ihrem kurzen Rock und dem tiefen Ausschnitt den Sextrieb des Mannes geradezu provoziert.Man/Frau wüsste ja schliesslich das die Männer diesen nicht kontrolieren können , und die Frauen sich demzufolge entsprechend verhalten und kleiden mússten. ..”ich konnte mich einfach nicht unter Kontrolle halten”…ist immernoch eine salonfähige Ausrede des spanischen durchschnitts Mannes der Sex schonmal erzwungen hat . Und das tun sehr viele. Umso widerwärtiger finde Ich das er sich der Retorik von Vergewaltigern , notgeilen Richtern , pedophielen Pristern , erpresserischen Ehemännern bedient . Ich frage mich ob er genau diese Männer mit den würdigen Rittern des Mittelalters meint welche mit gehobenen Kopf schwören immer mindestens zwei Frauen der gemäuchelten Unchristen zum Geschlechtsverkehr zu zwingen und Ihr dann die Abtreibung verbieten.
Auch frage ich mich wie Javier Martinez einer Frau erklärt die brutal von einem seiner heroischen Missbraucher geschwängert wurde
das sie sich nicht selbst als Objekt behandeln darf…. “nein mein Schaf das dürfen nur die Mánner die dir das angetan haben”.
Martinez ist selbst der Rückschritt von dem er so betroffen predigt . Er ist es selbst , der gern nicht um Erlaubniss fragen müsste um eine Frau anzufassen . Er ist es , der gern wie einer seiner Ritter , Schwüre ablegen darf um seinen Speer durch drei Heiden zu stossen. Er ist es , der wie jeder der offiziell nicht Vögeln darf , davon träumt seinen trotzdem vorhandenen und ganz natürlichem Sextrieb als ungefragte, weil himmlische , Befruchtung ausleben zu können.
Mit Martinez hat sich die katholische Kirche einen weiteren kleinen Todesstoss versetzt. Sie hat sich einmal mehr selbst Missbraucht.

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